Israel: A White Colony in the Near East?!

A response to Kristin Flade: Unexceptionally Lovely Days This “response” originates from my work for the open editorial board of a small independent German-Austrian philosophy and art magazine, engagée. I’ve written it for that magazine because I thought that a most controversial text like Flade’s Unexceptionally Lovely Days shouldn’t be published without fundamental changes. After … Weiterlesen

Schlampe und Schwuchtel. Ein lebhaftes Interview mit Pjotr G. Distelkranz über die Publikation seines neuen Projekts „Sexzeiler“

Der bislang nur vereinzelt in Erscheinung getretene Lyriker Pjotr G. Distelkranz hat, nur bedingt bekannt durch einige wenige Veröffentlichungen auf seinem Blog und wenigen Lesungen in seinem Wohnort Frankfurt am Main, nun in Gestalt des Projekts Sexzeiler sein erstes umfassendes Lyrikprojekt vorgelegt, das online über sexzeiler.de zu erreichen ist. Es handelt sich dabei um eine … Weiterlesen

Andreas Maier: Kirillow – Der Roman der Frankfurter Linken

Ich hatte immer geglaubt, jemand müsste diesen Roman schreiben, eines der letzten großen ungeschriebenen Werke der Weltliteratur, das noch auf seine Realisierung wartete. Ich schrieb diese historische Mission abwechselnd meinem alten Freund und Kupferstecher S., von dessen schriftstellerischen Qualitäten man sich auf seinem Blog überzeugen kann, der leider derzeit inaktiv ist, dem immer für eine … Weiterlesen

Kommentar zu Roland Barthes: „Fragmente einer Sprache der Liebe“

Kommentar zu Roland Barthes: „Fragmente der Liebe“ (Gesprochen von Christian Berkel in einem Audioformat, herausgeben im Hoffmann und Campe Verlag 2008) Diese Fragmente von Roland Barthes, die Christian Berkel kongenial wieder gibt, sind ein fantastisches Dokument über die Liebe, aber auch gleichzeitig eine wunderbare Bezeugung zur Sprache; eine Bezeugung zur Sprache in der Literatur, der … Weiterlesen

Carl Sternheim – Ein vergessener „Zaungast des Fortschritts“

Am Ende des berühmten Aphorismus Sur l’Eau (Nr. 100) aus den den Minima Moralia von Theodor W. Adorno heißt es: Keiner unter den abstrakten Begriffen kommt er erfüllten Utopie näher als der vom ewigen Frieden. Zaungäste des Fortschritts wie Maupassant und Sternheim haben dieser Intention zum Ausdruck verholfen, so schüchtern, wie es deren Zerbrechlichkeit einzig … Weiterlesen

Fabeln, Abstand, Möglichkeit – Über den Roman „Greifzähne“ von Gilbert Hannebaum

Hatte der Fuchs die Gans gestohlen? Oder hatte er sie nicht eher geraubt, genommen oder hatte sie sich ihm geschenkt? Verschiedene Zitate von Nietzsche durch den Kopf fluten. Einfach weniger nachdenken beim nächsten Mal, dann wird alles gelingender. Dass er die süße Gans wieder herausrücken soll eine Selbstverständlichkeit, die mir auch der fahle Nordwind nicht … Weiterlesen

Is Revolutionary Ireland Dead and Gone?

Is Revolutionary Ireland Dead and Gone? Bericht aus einem Land in der Krise1 Eines Menschen Vergangenheit ist das, was er ist. Sie ist der einzige Maßstab, an dem er gemessen werden kann.2 Was für einen Menschen gilt, gilt erst recht für eine Nation: Um die aktuelle Situation in Irland zu verstehen und bewertend einzuordnen, ist … Weiterlesen

Barock und Postmoderne

Zur Verwandtschaft von Barock und Postmoderne besonders anhand einer Interpretation des Abenteuerlichen Simplicissimus Teutsch Vor kurzem wurde mir ein Text von Roger Behrens über die Postmoderne und Deleuze empfohlen (http://alt.rogerbehrens.net/deleuze_fsk.pdf). Ich fand den Text zwar nicht sonderlich gut, aber eine Bemerkung fand ich sehr interessant: Dass sich die Postmoderne sowohl in der Kunst (Barockmusik) als … Weiterlesen

„Was bleibet aber, stiften die Dichter“ – Ein kurzer Bericht über die Rolle der Lyrik bei der Tagung „Kunst – Erkenntnis – Problem”

Ursprünglich geschrieben für die website der Tagung „Kunst – Erkenntnis – Problem“. Dort sind auch auch alle Texte zu finden, in die in dem Text verwiesen wird, sofern nicht anders gekennzeichnet. Eine der Gattungen, auf die wir bei der Tagung „Kunst – Erkenntnis – Problem” ein besonderes Augenmerk gerichtet haben, ist die Lyrik. Bereits im … Weiterlesen

Hans Fallada: „Kleiner Mann – was nun?“ (1932)

Interpretation und Kritik des Romans und Kommentar der Inszenierung durch Thalheimer am Schauspiel Frankfurt   Für die folgenden Überlegungen muss ich den Inhalt des Romans als mehr oder weniger bekannt voraussetzen. Eine Zusammenfassung kann man sich zum Beispiel auf der wikipedia besorgen. Ich werde im Folgenden 1. auf die besondere Qualität des Romans, seinen realistischen … Weiterlesen