Über „Café Noir“

Der Blog „Café Noir“ soll der Diskussion von Kunstwerken und Ästhetik dienen, und dabei diese Diskussion ohne weitere redaktionelle Vorgaben und redaktionelle Prüfung der Beiträge, also ohne hohe „Einstiegshürden“ ermöglichen. Als Beiträge eingestellt werden können also auch kleinere Reflexionen mit eher fragmentarischem oder noch nicht vollständig ausgereiftem Gedankengang. Gerade die gegenseitige Kommentierung der Beiträge kann dann solche Anfänge und Beobachtungen weiterführen.

Die Blog-Beiträge sollen in erster Linie Interpretationen von Kunstwerken sein, wobei das sowohl etwa zeitgenössische Theaterproduktionen als auch „Klassiker“ von Homer über Goethe bis Beckett sein können. Sie können gern auch die Kunstwerke oder Kunst überhaupt auf politische und gesellschaftskritische Bezüge weiterdenken, etwa die Frage des Reaktionären in Wagner oder inwiefern Kafka oder Sciarrino die Wahrheit über das Subjekt ihrer Zeit erfassen. Sinnvoll sind natürlich auch Reflexionen zur Ästhetik, und auch hier sind Überlegungen über Kants Kategorie des Erhabenen ebenso willkommen wie über die Erneuerung des Hegel-Satzes vom Ende der Kunst durch die Situationistische Internationale im 20. Jahrhundert – oder auch konkreter zur Theorie des Tanzes oder des Theaters. Schließlich sind auch Beiträge vorstellbar, die soziale Situationen oder den Zeitgeist mit ästhetischem Blick und Vokabular zu erfassen versuchen, sich also der Ästhetik für eine Phänomenologie ihres Gegenstands bedienen.

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